Zwischen einem Drittel und der Hälfte aller Menschen besitzen in ihrem Erbgut Gene, welche für die Produktion von Immunglobulin E-Antikörpern (IgE) gegen in unserer Umwelt verbreitet vorkommende Allergene verantwortlich sind. Das Vorhandensein von IgE-Antikörpern in Verbindung mit dem Allergen-Kontakt (Allergenexposition) kann allergische Reaktionen auslösen.
Wird ein Mensch mit der entsprechenden Veranlagung einem Allergen ausgesetzt, so bildet sein Körper unter Umständen IgE-Antikörper gegen dieses Allergen. Dieser Vorgang wird als Sensibilisierung bezeichnet. Bei einem erneuten und weiteren Kontakten mit dem Allergen, kann es bei dem Betreffenden zum Auftreten von Symptomen einer allergischen Erkrankung kommen.
Ist der Körper für einen bestimmten Stoff sensibilisiert, so finden sich IgE-Antikörper im Blut und, gekoppelt an bestimmte Entzündungsreaktionen auslösende Zellen, auch im Gewebe. Beim Kontakt mit dem Allergen treten gewöhnlich lokale Symptome auf, z. B. in Form einer allergischen Rhinitis oder als Asthma nach dem Einatmen des Allergens. Ekzeme oder allergische Hautreaktionen können auch nach dem Verzehr bestimmter Nahrungsmittel auftreten.
